Digitales Fasten

Digitales Fasten:
Wieso offline zu sein Ihre Lebensqualität verbessert

Gemäss Studien macht die übermässige Nutzung des Smartphones krank. Grund genug, das Handy mal beiseite zu legen und das Leben bewusst „offline“ geniessen.

Digitales Fasten gibt Selbstbestimmung und fördert Produktivität. Die tägliche Nutzung von digitalen Inhalten liegt im Schnitt bei sechs Stunden, jeden Tag! 24 Stunden hat ein Tag. Davon schlafen wir im Durchschnitt sieben Stunden (Schlafatlas 2017), sind ca. acht Stunden bei der Arbeit (An- und Abreise noch nicht eingerechnet), verbringen ca. drei Stunden mit Essen und Hygiene. Das sind schon 19 Stunden. Was ist dann noch mit Sport? Freizeit? Freunden? Kultur? Putzen? Verwandtschaft? Nichts tun? Sechs Stunden digitale Mediennutzung erfolgt verteilt über den Tag. Die Mobile Anwendung steigt rasant und damit auch die Nutzung während der Arbeit, im Meeting, im Gespräch, beim Essen, beim Sport, im Kino, beim Putzen etc. Warum kann die Antwort nicht warten? Weshalb sollte ich auf Facebook und Co. weiter auf der Lauer liegen? Die folgenden vier Schritte helfen dabei, unsere Lebensqualität zu verbessern.

1. Schritt: Kleine Auszeit nehmen

Machen Sie einen Spaziergang und trinken anschliessend einen Tee oder Kaffee und beobachten Sie sich und ihre Umgebung OHNE Smartphone. Eine Auszeit gibt Ihnen auch die Hoheit über die Selbstbestimmung. Die Welt ausserhalb der 15x7 cm riecht, schmeckt, fühlt sich auch anders an.

Sie entscheiden, wie Sie ihre Zeit nutzen und nicht der Verpflichtung nachgehen auf den laufenden Whatsapp-Chat oder Status-Stories zu folgen. Sind sie denn so wichtig, dass Sie immer up to date sein oder auf alles einen Kommentar geben müssen? Wie geht es Ihnen bei dem Gedanken, einfach mal eine Zeit lang nicht auf das Handydisplay zu schauen? Wie beugen Sie sich der inneren Unruhe und der ständigen Neugier vor?

Ein Tipp aus der Hirnforschung hilft: Die Whole Brain Haltung. Diese Haltung verbindet beide Gehirnhälften und reduziert mit folgender Anwendung Stress. Dazu können Sie sitzen bleiben, Ihr Smartphone liegt vor Ihnen in Ihrem Sichtfeld. Überkreuzen Sie die Beine (gerne ausgestreckt) und Ihre Arme ebenfalls (nicht verschränken, sondern wie die Beine überkreuzen). Machen Sie es sich im Sitzen bequem und blicken Sie für ca. 30 Sekunden auf Ihr Stressobjekt, also das Smartphone. In dieser Zeit werden im Gehirn die vier Bereiche miteinander verbunden und Ihr Stress bezüglich des Smartphones deutlich reduziert.

2. Schritt: Achtsamkeit und Atmung

Suchen Sie sich einen ruhigen Ort auf, an dem Sie ungestört sind (Smartphone aus). Nehmen Sie eine Haltung ein, in der Sie längere Zeit (ca. zehn Minuten) bequem sitzen können, und konzentrieren sich auf jeden einzelnen Atemzug, auf das Ein- und das Ausatmen. Richten Sie Ihre Wahrnehmung auf Ihren Bauch, wie er sich hebt und wieder senkt. Achten Sie darauf wie durch welches Nasenloch die Luft ein und ausströmt. Versuchen Sie so ganz bewusst und entspannt für ca. zehn Minuten zu atmen. Beim Lesen dieser kurzen Anleitung ist Ihnen wahrscheinlich noch gar nicht bewusst, dass die Atmung ein idealer Startpunkt für mehr Achtsamkeit ist, denn sie vollzieht sich normalerweise ganz automatisch und nebenbei, ohne dass wir ihr viel Beachtung schenken müssen. Doch Sie werden merken, dass allein das Konzentrieren auf etwas so Unscheinbares wie die Atmung eine Herausforderung sein kann. Unsere Gedanken schweifen immer wieder ab und das ist auch okay, denn diese Gedanken und Aufgaben können zehn Minuten warten. Nach zehn Minuten Achtsamkeit werden Sie sich garantiert besser fühlen. Denn Sie haben sich Aufmerksamkeit geschenkt!

3. Schritt: Besser Schlafen ohne Handy

Moderne Smartphones und klassische Handys haben eines gemeinsam: Sie verursachen durch ihre Nutzung Elektrosmog. Diese entsteht, da die Mobilfunkgeräte für die Übertragung von Daten und Anrufen elektromagnetische Strahlung nutzen. Wer sein Handy als Wecker nutzt und dieser über Nacht auf dem Nachttischchen direkt neben dem Bett platziert, sollte sich wundern warum die Schlaflosigkeit zunimmt. Denn bei nächtlicher Strahlung werden die Traumphasen (REM-Phasen) deutlich vermindert und die Gehirnströme verändern sich. Daher empfiehlt es sich, das Handy weit weg vom Schlafzimmer zu deponieren. Das hat den Vorteil: Wenn der Wecker morgens klingelt, muss man sowieso Aufstehen, um ihn abzustellen. Und wenn mal den weiteren Weg auf sich nimmt, ist man dann auch schon wacher.

4. Schritt: Vielseitigkeit der Menschen geniessen

“Private Gespräche sind in Meetings erwünscht!“ Warum nicht Networking auf die Agenda an den Anfang stellen? Das ist kein Aufruf zur Gruppentherapie oder zur Plauderstunde ohne Ergebnis. Aber hinterfragen Sie mal die Meetingkultur. Geben Sie persönliche Themen etwas Raum. Oder wie wäre es in die Kaffeepause zu gehen und das Smartphone bewusst einfach am Arbeitsplatz zurück zu lassen? Bei der Umsetzung dieser vier Schritte bietet Auratel eine Handyhülle an, um sich bewusst dafür zu entscheiden, das Smartphone mal bei der Arbeit, im Meeting, im Gespräch, beim Essen, beim Sport, im Kino, beim Putzen in Sekunden Off/Online zu gehen. Einfach das Smartphone in die OFF-YOU-GO Handyhülle einstecken und Sie sind sicher vor Strahlen und Geotracking, fördern dabei Ihre Gesundheit und sind produktiver bei dem was sie tun, indem Sie sich nicht ständig ablenken lassen.